Pressemitteilung

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28. November 2017

Kreisvorsitzender Timon Radicke: Sozialticket - CDU mahnt zur Sachlichkeit!

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Bei der hitzigen Diskussion um das Sozialticket weist die CDU Herne darauf hin, dass die Neuordnung der Zuschüsse ein wichtiger Reformanstoß für die ineffizienten Strukturen des ÖPNV sind.


„Es geht bei der aktuellen Sachlage darum, dass der Landeszuschuss zu einem Ticket durch das Land NRW stückweise bis 2020 zurückgefahren wird“, so CDU-Vorsitzender Timon Radicke

„Wir haben in NRW leider eine völlig überdimensionierte Landschaft mit weit über 100 Verkehrsunternehmen. Alle verfügen über eigene Vorstände, Aufsichtsräte etc.; Nirgendwo sind diese Strukturen so ineffizient wie in NRW.“, bemängelt Radicke weiter. Fusionen und Kooperationen zur Effizienzsteigerung würden bisher nur unzureichend oder gar nicht vorangetrieben.

„Der Tarifdschungel und die extrem hohen Ticketpreise betreffen jeden, der auf den ÖPNV angewiesen ist.“ Hier sei es absolut richtig, Druck auszuüben, um Reformen anzustoßen.

„Niemand will natürlich, dass gerade die sozial Benachteiligten unserer Gesellschaft darunter leiden.“, so Radicke. „Deshalb bin ich sicher, dass die Regierung den betroffenen Menschen die Mittel zur Sicherstellung der Mobilität auf einem anderen Wege zukommen lassen wird, als über die ausufernden Verkehrsverbünde, in denen zu viele Mittel versickern.“, so Radicke abschließend.