Pressemitteilung

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05. März 2018

Kreisvorsitzender Timon Radicke: "Die CDU in Herne betrachtet den Islam-Unterricht an Herner Schulen als problematisch"

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„Grundsätzlich ist zu begrüßen, dass Muslime - ähnlich wie auch Christen - Religionsunterricht bekommen, der den Schülerinnen und Schülern die Interpretation von Glaubenskonzepten nahe bringt.“, so CDU-Kreisvorsitzender Timon Radicke.

Nur so sei langfristig zu verhindern, dass sich junge, unkritische Geister radikalisieren ließen.
Radicke lobt deshalb ausdrücklich den an der Uni Münster be-schrittenen Weg: Dort können sich Studenten für islamische Religionslehre einschreiben.
Der CDU-Vorsitzende kritisiert ein zurzeit bestehendes Prob-lem: „Wir wissen oft überhaupt nicht, was gelehrt wird. Die In-halte des Islam-Unterrichts in Deutschland fußen nicht auf der Basis wissenschaftlicher Curricula des Landes, sondern offen-bar auf Grundlagen des DITIB-Verbandes, der eher als politi-sches Instrument der türkischen Regierung zu verstehen ist.“ Dadurch wirke diese direkt in die Bildungslandschaft der Re-publik hinein.
„Letztlich müssen wir darüber sprechen, dass Erdogan, der die Entsäkularisierung in der Türkei massiv vorangetrieben hat, auf diese Weise jungen Muslimen in Deutschland seine Interpretation des Islam vermittelt. Das darf nicht sein. Es sind die Länder, die die Bildungshoheit in Deutschland haben und nicht die türkische Regierung.“, so Radicke weiter.